Zufahrtsschutz für Regierungs-, Verwaltungs- und sensible öffentliche Bereiche
Sicherheit integrieren, ohne den öffentlichen Raum zu verbauen.
Regierungs- und Verwaltungsgebäude stehen mitten in der Stadt — und sollen es bleiben. Diese Seite beschreibt, für welche Anforderungen Berlin-Cube entwickelt und konfiguriert werden kann: geprüfter Zufahrtsschutz, der den öffentlichen Raum davor nicht verbaut, sondern gestaltet.
Hinweis: Berlin-Cube ist derzeit nicht im Regierungsviertel im Einsatz und verfügt über keine gesonderte behördliche Zulassung für diese Bereiche. Diese Seite beschreibt ausschließlich, für welche Anforderungen das System entwickelt und konfiguriert werden kann.

Die Lichtnut markiert die Anlage nachts, ohne den Straßenraum auszuleuchten.
Anwendungsbereiche
Regierungs- und Verwaltungsgebäude, diplomatische Einrichtungen, öffentliche Einrichtungen, besonders frequentierte öffentliche Räume und Veranstaltungsbereiche haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind Teil des Stadtraums und werden täglich von Menschen genutzt, die dort arbeiten, Anliegen erledigen oder einfach vorbeigehen. Zufahrtsschutz ist hier oft Teil des Sicherheitskonzepts — und zugleich sichtbar für alle. Berlin-Cube ist dafür entwickelt, diese Funktion in Stadtgrün, Sitzmöglichkeiten und Beleuchtung zu integrieren.
Sicherheit integrieren, nicht verbauen
Vor Verwaltungsgebäuden entstehen mit klassischen Sperren häufig Zonen, die niemand nutzen will. Berlin-Cube-Module bilden stattdessen eine Linie aus bepflanzten Elementen mit integrierten Bänken: Der Vorplatz bleibt Vorplatz. Die geprüfte Schutzfunktion — DEKRA-Anfahrschutz Generation 1 nach IWA 14-1 N2A — liegt im Inneren des Moduls. 7,95 Meter hinter dem Modul beginnt der sichere Bereich; dieser Wert ist Grundlage der Standortplanung.
Konfigurierbar für den Standort
Als Linie, versetzt für Rettungs- und Anlieferwege oder als einzelne Inseln: Die Anordnung der Module folgt dem Sicherheitskonzept des jeweiligen Standorts. Befahrbare Rampen zwischen den Modulen halten Gehwege und Radwege durchlässig. Die Module stehen ohne Fundament auf der vorhandenen Fläche — ein Vorteil überall dort, wo Leitungen, Tiefgaragen oder Denkmalschutz bauliche Eingriffe ausschließen — und lassen sich bei geänderten Anforderungen umstellen oder zurückbauen.
Was diese Seite nicht behauptet
Berlin-Cube ist DEKRA-geprüfter Zufahrtsschutz nach IWA 14-1 N2A. Prüfungen nach anderen Normen liegen nicht vor. Die Eignung für einen konkreten sicherheitsrelevanten Standort — einschließlich der Anforderungen der jeweils zuständigen Sicherheitsbehörden — wird im Einzelfall geprüft und festgelegt. Wir stellen dafür Prüfunterlagen und Planungsgrundlagen zur Verfügung.
Prüfnachweis
Berlin-Cube ist als DEKRA-Anfahrschutz Generation 1 nach IWA 14-1 N2A getestet und durch das EU-Patent EP3486374 geschützt. Eine gesonderte behördliche Zulassung für Regierungs- oder Verwaltungsbereiche liegt nicht vor.
- Prüfstelle
- DEKRA
- Prüfstandard
- IWA 14-1 N2A · Generation 1
- Testfahrzeug
- 7.114 kg bei 63,9 km/h
- Sicherer Bereich
- ab 7,95 m hinter dem Modul
- Patent
- EU-Patent EP3486374

Als durchgehende Linie verkettet — jedes zweite Modul trägt eine Bank.

Temporäre Vorführung: aufgestellt ohne Fundament, nach der Vorführung wieder entfernt.
Häufige Fragen
Wird Berlin-Cube bereits im Regierungsviertel eingesetzt?
Nein. Berlin-Cube ist bislang in der Berliner Kantstraße realisiert und wurde temporär an einem Outlet-Center in Brandenburg vorgeführt. Diese Seite beschreibt, für welche Anforderungen das System entwickelt und konfiguriert werden kann.
Gibt es eine behördliche Zulassung für Regierungs- oder Verwaltungsbereiche?
Nein, eine solche gesonderte Zulassung liegt nicht vor und wird hier nicht behauptet. Vorhanden ist die DEKRA-Prüfung als Anfahrschutz Generation 1 nach IWA 14-1 N2A. Die Anforderungen eines konkreten Standorts werden mit den zuständigen Stellen im Einzelfall geklärt.
Nach welchem Standard ist Berlin-Cube geprüft?
DEKRA-Anfahrschutz Generation 1 nach IWA 14-1 N2A — getestet mit einem 7.114 kg schweren Testfahrzeug bei 63,9 km/h. 7,95 Meter hinter dem Modul beginnt der sichere Bereich. Prüfungen nach anderen Normen liegen nicht vor.
Sind bauliche Eingriffe nötig?
Nein. Die Module stehen ohne Fundament, Anker oder Bohrungen auf der vorhandenen Fläche und lassen sich umstellen oder rückstandslos zurückbauen.
Wo kann man das System sehen?
Seit Juni 2026 steht die erste vollständige Anlage in der Berliner Kantstraße, zwischen Waldorf Astoria und Upper West — bepflanzt, beleuchtet, begehbar. Die Anlage steht noch bis Ende September 2026, dann wird sie planmäßig zurückgebaut — ohne Fundament aufgestellt, rückstandslos wieder weg.