Startseite
Anwendung

Zufahrtsschutz für Fußgängerzonen und Innenstädte

Innenstädte brauchen beides zugleich: Schutz vor Fahrzeugen — und Durchlässigkeit für alle, die die Stadt am Laufen halten. Berlin-Cube löst diesen Widerspruch.

Berlin-Cube-Module in der Kantstraße in Berlin mit Blick zur Gedächtniskirche
Heute · Foto

Blick zur Gedächtniskirche. Bäume, Lavendel und Stauden stehen in den Modulen, nicht daneben.

Schutz und Durchlässigkeit sind kein Widerspruch

Eine Fußgängerzone ist kein abgeschlossener Raum. Radverkehr läuft durch, Lieferverkehr braucht Zufahrt, der Gehweg muss für alle erreichbar bleiben, Rettungswege müssen frei sein. Berlin-Cube wird als durchgehende Linie verkettet: Zwischen den Modulen liegen befahrbare Rampen, und wo Rettungswege frei bleiben müssen, werden die Module versetzt gesetzt — geschützt und trotzdem durchfahrbar. Zufahrtsschutz heißt nicht Absperrung.

Geprüfte Sicherheit als Stadtmobiliar

Der Schutz ist geprüft — DEKRA-Anfahrschutz Generation 1 nach IWA 14-1 N2A, EU-Patent EP3486374 — aber im Stadtbild zeigt sich davon nichts. Sichtbar sind Bäume, Lavendel und Stauden in den Modulen, Bänke mit Holzauflage und eine umlaufende Lichtnut, die die Anlage nachts markiert, ohne den Straßenraum auszuleuchten.

Realisiert in der Berliner Kantstraße

Seit Juni 2026 steht die erste vollständige Anlage in der Berliner Kantstraße, zwischen Waldorf Astoria und Upper West — bepflanzt, beleuchtet, begehbar. Die Anlage steht noch bis Ende September 2026, dann wird sie planmäßig zurückgebaut — ohne Fundament aufgestellt, rückstandslos wieder weg. Pilotaufbau in Kooperation mit der AG City Berlin und dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf. Kein Rendering: Fotos vom Standort.

Befahrbare Rampe zwischen Berlin-Cube-Modulen in der Kantstraße in Berlin
Heute · Foto

Zwischen den Modulen liegen befahrbare Rampen — der Weg bleibt für alle offen.

Reihe verketteter Berlin-Cube-Module mit Bänken in der Kantstraße in Berlin
Heute · Foto

Als durchgehende Linie verkettet. Jedes zweite Modul trägt eine Bank.

Häufige Fragen

Wie bleibt die Fußgängerzone durchlässig?

Zwischen den Modulen liegen befahrbare Rampen: Der Radverkehr läuft durch, der Gehweg bleibt erreichbar, Lieferverkehr behält seine Zufahrt.

Was ist mit Rettungswegen?

In der Planung werden die Module dort, wo Rettungswege frei bleiben müssen, versetzt gesetzt — geschützt und trotzdem durchfahrbar.

Ist der Schutz geprüft?

Ja. DEKRA-Anfahrschutz Generation 1 nach IWA 14-1 N2A, EU-Patent EP3486374. 7,95 Meter hinter dem Modul beginnt der sichere Bereich.

Wie schnell ist eine Anlage aufgebaut?

Die gesamte realisierte Anlage in der Berliner Kantstraße wurde in rund zehn Stunden aufgebaut — ohne Fundament, ohne Eingriff in die Fläche.

Gibt es eine realisierte Referenz?

Ja: seit Juni 2026 in der Berliner Kantstraße, zwischen Waldorf Astoria und Upper West — kein Rendering, sondern gebaut, bepflanzt und täglich genutzt.