Schutz öffentlicher Räume neu gedacht
Öffentliche Räume sollen offen sein — und sicher. Berlin-Cube löst diesen Widerspruch nicht mit mehr Sperren, sondern mit Stadt: geprüfter Zufahrtsschutz, der als Stadtgrün, Sitzbank und Licht in Erscheinung tritt.

Kantstraße, Berlin: Zufahrtsschutz, der als Stadtgrün und Sitzbank in Erscheinung tritt.
Warum Sicherheitsinfrastruktur oft als Fremdkörper wirkt
Poller, Betonblöcke und mobile Sperren erfüllen ihre Aufgabe: Sie halten Fahrzeuge auf. Entwickelt wurden sie für genau diese eine Funktion — nicht für den Ort, an dem sie stehen. Deshalb wirken sie im Stadtbild häufig wie nachträglich hinzugefügt: Sie erzählen von Bedrohung, wo Menschen sich aufhalten, einkaufen, feiern oder einfach sitzen wollen. Das ist kein Vorwurf an diese Systeme — es ist eine Frage der Aufgabenstellung. Berlin-Cube stellt sie anders: Was, wenn die Schutzfunktion Teil von etwas ist, das die Stadt ohnehin braucht?
Sicherheit ist eine Funktion. Stadt ist das Ganze.
Ein Berlin-Cube-Modul leistet, was eine Zufahrtssperre leistet — und ist zugleich Pflanzgefäß, Sitzbank, Lichtkörper und Träger weiterer Funktionen. Dabei unterscheiden wir klar zwischen dem, was geprüft und gebaut ist, und dem, was sich in Entwicklung befindet.
Primär eine Sicherheitsfunktion — gut gelöst, im Stadtbild aber als Sicherheitselement erkennbar.
- Zufahrtsschutz
Eine Schutzfunktion, eingebettet in Infrastruktur, die Städte ohnehin brauchen.
- Zufahrtsschutz — DEKRA-geprüft nach IWA 14-1 N2A
- Stadtgrün — Bäume, Stauden, Substrattiefe für Gehölze
- Aufenthalt — integrierte Sitzbänke mit Holzauflage
- Klimaanpassung — Schatten, Verdunstung, Kühlung
- Digitale Infrastruktur — Sensorik und Konnektivität (Module in Entwicklung)
- Beleuchtung und Information — umlaufende Lichtnut, Info- und Medienflächen
- Gestaltung — Stadtmobiliar statt Barriere
Für alle, die öffentlichen Raum planen, gestalten und schützen.
Fußgängerzonen, Plätze und Märkte schützen — mit Infrastruktur, die zugleich auf Klima- und Aufenthaltsziele einzahlt.
Standorte im eigenen Zuständigkeitsbereich ohne Fundament ausstatten — wie in der Berliner Kantstraße, in Kooperation mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf.
Zufahrtsschutz für Verwaltungs- und Regierungsbereiche, der sich in den Stadtraum einfügt, statt ihn zu verbauen.
Ein Grundsystem, das sich in Entwurf und Freiraumplanung integrieren lässt — als Linie, versetzt oder als Insel.
Grün als Infrastruktur: Substrattiefe für Gehölze, Bepflanzung auf Standzeit, Sitzhöhe als Teil des Moduls.
Temporärer Schutz für Weihnachtsmärkte, Festivals und Stadtfeste — aufgestellt ohne Fundament, nach der Veranstaltung wieder weg.
Museen, Theater und Konzerthäuser offen halten — Schutz ohne Festungscharakter, denkmalgerecht ohne Bohrungen und Anker.
Vorplätze und Quartiersräume, die Sicherheit und Aufenthaltsqualität von Anfang an zusammendenken.
Einkaufsstraßen, Center-Vorplätze und Bahnhofsumfelder — wie bei der temporären Vorführung an einem Outlet-Center in Brandenburg.
Prüfnachweis
Berlin-Cube ist als DEKRA-Anfahrschutz Generation 1 nach IWA 14-1 N2A getestet. Die Konstruktion ist durch das EU-Patent EP3486374 geschützt. Prüfungen nach anderen Normen liegen nicht vor und werden hier nicht behauptet.
- Prüfstelle
- DEKRA
- Prüfstandard
- IWA 14-1 N2A · Generation 1
- Testfahrzeug
- 7.114 kg bei 63,9 km/h
- Sicherer Bereich
- ab 7,95 m hinter dem Modul
- Patent
- EU-Patent EP3486374

Öffentlicher Raum, der angenommen wird — von allen.

Als durchgehende Linie verkettet. Jedes zweite Modul trägt eine Bank.
Häufige Fragen
Was bedeutet Schutz öffentlicher Räume bei Berlin-Cube?
Geprüfter Zufahrtsschutz, der nicht als Sperre auftritt, sondern als Stadtmobiliar: Bäume, Bänke, Licht — mit DEKRA-geprüfter Schutzfunktion im Inneren des Moduls.
Ist Berlin-Cube geprüfter Zufahrtsschutz?
Ja. DEKRA-Anfahrschutz Generation 1 nach IWA 14-1 N2A — getestet mit einem 7.114 kg schweren Testfahrzeug bei 63,9 km/h. 7,95 Meter hinter dem Modul beginnt der sichere Bereich. Prüfungen nach anderen Normen liegen nicht vor.
Ersetzt Berlin-Cube Poller und Betonsperren?
Berlin-Cube leistet als DEKRA-Anfahrschutz Generation 1 nach IWA 14-1 N2A die Schutzfunktion einer Zufahrtssperre — und übernimmt zusätzlich Aufgaben, die eine Sperre nicht hat: Stadtgrün, Sitzen, Beleuchtung, Klimaanpassung. Ob und wo ein Austausch sinnvoll ist, entscheidet das jeweilige Sicherheitskonzept.
Braucht der Aufbau ein Fundament?
Nein. Die Module stehen auf der vorhandenen Fläche — ohne Fundament, ohne Anker, ohne Bohrungen. Die gesamte Kantstraßen-Anlage wurde in rund zehn Stunden aufgebaut.
Wo kann man Berlin-Cube heute sehen?
Seit Juni 2026 steht die erste vollständige Anlage in der Berliner Kantstraße, zwischen Waldorf Astoria und Upper West — bepflanzt, beleuchtet, begehbar. Die Anlage steht noch bis Ende September 2026, dann wird sie planmäßig zurückgebaut — ohne Fundament aufgestellt, rückstandslos wieder weg.