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Zufahrtsschutz für Kulturstätten und öffentliche Einrichtungen

Offene Orte schützen, ohne ihren offenen Charakter zu verlieren.

Museen, Theater, Konzerthäuser und Veranstaltungsplätze leben davon, dass sie einladen. Ein Schutzkonzept, das Besucher zuerst mit Beton empfängt, arbeitet gegen diesen Anspruch. Berlin-Cube schützt Zufahrten — und zeigt nach außen Bepflanzung, Bänke und Licht.

Sitzbank mit Holzauflage an einem bepflanzten Berlin-Cube-Modul in der Kantstraße in Berlin
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Sitzhöhe und Holzauflage sind Teil des Moduls. Nach außen ein Ort zum Bleiben — im Inneren geprüfter Zufahrtsschutz.

Offene Orte, die offen bleiben

Kulturstätten und öffentliche Einrichtungen sind Orte der Begegnung: Vorplätze, Foyerzonen, Freitreppen, Parkanlagen. Zufahrtsschutz ist dort zunehmend Teil der Planung — für Museen, Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser, Kulturveranstaltungen, Veranstaltungsplätze, öffentliche Einrichtungen, historische Anlagen und Parks. Berlin-Cube versteht diese Aufgabe nicht als Absperrung, sondern als Gestaltung: Die geprüfte Schutzfunktion liegt im Inneren des Moduls, sichtbar sind Bäume, Stauden, Holz und eine umlaufende Lichtnut.

Denkmalgerecht: keine Fundamente, keine Anker, keine Bohrungen

Historische Anlagen, denkmalgeschützte Plätze und Welterbe-Umfelder stellen eine Bedingung, an der viele Schutzsysteme scheitern: Der Bestand darf nicht angetastet werden. Berlin-Cube-Module werden auf der vorhandenen Oberfläche aufgestellt — ohne Fundament, ohne Anker, ohne Bohrungen. Wird die Anlage nicht mehr benötigt oder soll sie an einen anderen Ort, wird sie rückstandslos zurückgebaut. Im Denkmal- und Welterbekontext ist genau das das entscheidende Argument: Schutz, der den Ort nicht verändert.

Temporär oder dauerhaft — dieselben Module

Für eine Ausstellungseröffnung, ein Festival im Park oder eine Spielzeit lässt sich der Schutz temporär aufstellen und danach wieder entfernen. Für Vorplätze, die dauerhaft geschützt werden sollen, bleiben die Module stehen — bepflanzt auf Standzeit, mit Sitzbänken, die Teil des Moduls sind. Zwischen den Modulen liegen befahrbare Rampen: Barrierefreiheit, Anlieferung und Rettungswege bleiben in der Planung berücksichtigt.

Leise Sicherheitskommunikation

Ein Schutzkonzept sendet immer eine Botschaft. Betonblöcke und Stahlpoller sagen: Hier ist Gefahr. Berlin-Cube sagt: Hier kann man bleiben. Für Kulturstätten, die von Offenheit leben, ist diese Botschaft Teil der Aufgabe — Sicherheit muss man nicht sehen. Man soll sie erleben.

Prüfnachweis

Berlin-Cube ist als DEKRA-Anfahrschutz Generation 1 nach IWA 14-1 N2A getestet und durch das EU-Patent EP3486374 geschützt. Das Schutzkonzept für einen konkreten Standort — Abstände, Anordnung, Rettungswege — wird gemeinsam mit den Verantwortlichen erarbeitet.

Prüfstelle
DEKRA
Prüfstandard
IWA 14-1 N2A · Generation 1
Testfahrzeug
7.114 kg bei 63,9 km/h
Sicherer Bereich
ab 7,95 m hinter dem Modul
Patent
EU-Patent EP3486374
Nahaufnahme der Bepflanzung mit Lavendel und Stauden in einem Berlin-Cube-Modul in der Kantstraße in Berlin
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Substrattiefe für Gehölze statt Wechselflor. Die Bepflanzung ist auf Standzeit ausgelegt.

Befahrbare Rampe zwischen zwei Berlin-Cube-Modulen in der Kantstraße in Berlin
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Zwischen den Modulen liegen befahrbare Rampen — Zugang, Anlieferung und Rettungswege bleiben planbar.

Häufige Fragen

Eignet sich Berlin-Cube für denkmalgeschützte Anlagen?

Die Module werden ohne Fundament, ohne Anker und ohne Bohrungen auf der vorhandenen Oberfläche aufgestellt und lassen sich rückstandslos zurückbauen. Ob ein Einsatz im konkreten Denkmalkontext möglich ist, entscheiden die zuständigen Denkmalbehörden im Einzelfall.

Ist Berlin-Cube geprüfter Zufahrtsschutz?

Ja. DEKRA-Anfahrschutz Generation 1 nach IWA 14-1 N2A — getestet mit einem 7.114 kg schweren Testfahrzeug bei 63,9 km/h. 7,95 Meter hinter dem Modul beginnt der sichere Bereich. Prüfungen nach anderen Normen liegen nicht vor.

Kann der Schutz nur für eine Veranstaltung aufgestellt werden?

Ja. Die Module stehen auf der vorhandenen Fläche und werden nach der Veranstaltung wieder entfernt — ohne Eingriff in den Ort.

Bleiben Zugänge, Anlieferung und Rettungswege frei?

In der Planung werden befahrbare Rampen zwischen den Modulen vorgesehen; wo Rettungswege frei bleiben müssen, werden die Module versetzt gesetzt — geschützt und trotzdem durchfahrbar.

Wo kann man das System besichtigen?

Seit Juni 2026 steht die erste vollständige Anlage in der Berliner Kantstraße, zwischen Waldorf Astoria und Upper West — bepflanzt, beleuchtet, begehbar. Die Anlage steht noch bis Ende September 2026, dann wird sie planmäßig zurückgebaut — ohne Fundament aufgestellt, rückstandslos wieder weg.